Historie

Eingebettet in das malerische Tal des Finowkanals liegt die Forststadt Eberswalde.

Der Finowkanal wurde auf Erlaß Friedrich des Großen im Jahr 1743 errichtet. Die historische Wasserstraße verbindet Oder und Havel.

Das Finowtal erlebte in Folge dieser neuen Infrastruktur wesentlichen wirtschaftlichen Aufschwung. Davon zeugen Stadtteilnamen und Reste baulicher Anlagen vom Kupferhammer, Messingwerk und Eisenspalterei.

Das Gemälde von Carl Blechen, das Walzwerk entstand im 1830 und ist in der deutschen Nationalgalerie zu bewundern. Mit dem "Walzwerk Neustadt-Eberswalde" führte Carl Blechen (1798 bis 1840) den Industriebau in die deutsche Landschaftsmalerei ein und verstand es dabei, den vermeintlichen Widerspruch zwischen Romantik und Wirklichkeitssinn zu überwinden

 

 

Carl Blechen wurde 1798 in der Luckischen Gasse (heute Berliner Straße) in Cottbus geboren und stammte aus einfachen Verhältnissen. Eine ungewöhnliche Veranstaltung war die Berliner Ausstellung von 1990 aus Anlass seines 150. Todestages. Zu dieser Zeit waren die Staatlichen Museen zu Berlin noch geteilt. Die Ereignisse der Jahre 1989 und 1990 führten dazu, dass diese Ausstellungen zusammengeführt wurden. Blechen wurde so postum zu einem künstlerischen Begleiter der Wiedervereinigung. 

 

Gegenüber dem Werksgelände, am Nordufer des Finowkanals wurden Ende des 19. Jahrhunderts der Verwaltungssitz und späterer Wohnsitz der Unternehmerfamilie Motz errichtet. In dieser Zeit wurde die mittlerweile prächtige Winterlinde auf dem Hof gepflanzt.

 

Die Erbengemeinschaft wurden nach 1990 wieder Eigentümer der Grundstücke und verkauften das Areal an das Pflegeunternehmen VIVATAS.

In den Folgejahren wurde denkmalgerecht saniert und neu gebaut. 

Es entstanden Pflegeheim, Tagespflege und altersgerechte Wohnungen.

Heute ist das Quartier ein lebenswerter und geschützter Ort, um gesichert und in freundlichem Umfeld das Alter zu genießen.

 

Weitere Informationen zur Geschichte sind im „Adlermuseum“ der Stadt Eberswalde zu finden.